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Mediation – Lösungen für die Zukunft


Mediation ist ein wichtiges Instrument im Konfliktmanagement. Ihr Ziel ist es, die Beziehung zwischen den Konfliktparteien zu verbessern. Als außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren strebt sie eine Einigung der Beteiligten mithilfe eines neutralen Mediators an.

Im Vordergrund einer Mediation steht der Ausgleich der verschiedenen Interessen der Konfliktparteien. Dies können spezielle Bedürfnisse, Wünsche, Sorgen und Ängste sein. Sie liegen den von den Konfliktparteien geltend gemachten Ansprüchen zugrunde.

Mediation strebt eine verbindliche, in die Zukunft weisende Vereinbarung an. Sie fragt nicht nach der „Schuld“ der Beteiligten, sondern danach, wie die Beteiligten in Zukunft miteinander umgehen wollen. Nicht der Mediator entscheidet, worüber verhandelt wird und wie der Konflikt beigelegt werden soll, sondern ausschließlich die Parteien. Die Freiwilligkeit der Parteien ist unbedingte Voraussetzung einer Mediation.

Für jede Mediation gilt: Die Beteiligen verhandeln auf Augenhöhe und unabhängig von hierarchischen Ebenen oder unterschiedlicher Entscheidungskompetenzen. Dies zu gewährleisten ist eine wesentliche Aufgabe des Mediators.

Gegenstand von Mediationen im Arbeitskontext sind innerbetriebliche Konflikte

  • zwischen Mitarbeiter und Führungskraft
  • zwischen einzelnen Mitarbeitern
  • zwischen verschiedenen Teams oder Abteilungen
  • zwischen Gesellschaftern

Anlass für eine Mediation im Arbeitskontext müssen aber nicht ausschließlich die genannten Konfliktszenarien sein. Oftmals liegen die Ursachen tiefer verborgen in laufenden Veränderungsprozessen innerhalb einer Organisation. Hierzu zählen:

  • Umstrukturierung von Bereichen, Abteilungen oder Teams
  • Prozessoptimierungen
  • Veränderungen von Arbeitsabläufen


Das Mediationsverfahren umfasst fünf Phasen

Phase 1: Rahmenbedingungen festlegen 

In dieser Phase erläutert der Mediator den Konfliktpartnern die Grundlagen. Er informiert sie über den Ablauf des Verfahrens und vereinbart die Regeln, die später für alle gelten sollen.

Phase 2: Konfliktfelder und Themen klären
In dieser Phase wird festgehalten, worüber zwischen den Parteien Uneinigkeit und worüber Einigkeit besteht. In einer Bestandsaufnahme werden dabei die klärungsbedürftigen Themen beider Seiten gesammelt. Mit Unterstützung des Mediators wird festgelegt, welche Sachverhalte offen zu legen und welche Informationen einzubringen sind.

Phase 3: Konfliktfelder bearbeiten
In dieser Phase spielt das Unterscheiden von Positionen und Interessen eine große Rolle. Der Mediation liegt der Gedanke zugrunde, dass es keine objektive Wahrheit gibt, sondern dass jeder Mensch seine eigene - subjektive - interessenbestimmte Wirklichkeit hat. Diese gilt es zu erkennen und zu verstehen. Das Aufdecken dieser Interessen mithilfe spezifischer Fragetechniken fördert das wechselseitige Verständnis und die Akzeptanz der unterschiedlichen Sichtweisen. Das versetzt die Konfliktpartner in die Lage, zukunftsorientierte, wertschöpfende Optionen zu entwickeln.

Phase 4: Lösungen entwickeln
Sind die Interessen genau herausgearbeitet, ist die Kreativität der Konfliktpartner gefordert. Durch Brainstormings und andere Kreativitätstechniken werden Lösungsoptionen entwickelt. Anschließend werden die Optionen auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft und die Vor- und Nachteile abgewogen. Hier zeigt sich der entscheidende Vorteil der Mediation: Die Abkehr vom Positionsdenken hin zur Formulierung von persönlichen Interessen eröffnet Einigungsalternativen, die vorher so nicht denkbar erschienen. Die Parteien durchbrechen das antagonistische Prinzip des Rechts, in dem ein Anspruch entweder besteht oder nicht, und gelangen zu sogenannten „Win-win-Lösungen“. Das Ergebnis wird am Ende dieser Phase mit Hilfe des Mediators zusammengefasst.

Phase 5: Vereinbarungen treffen
Am Ende der Mediation wird von allen Beteiligen eine Abschlussvereinbarung erarbeitet und nach Möglichkeit schriftlich fixiert. Die Vereinbarung hat bindenden Charakter und kann bei Bedarf von einem Notar beurkundet werden. 




Mediation – Lösungen für die Zukunft


Mediation ist ein wichtiges Instrument im Konfliktmanagement. Ihr Ziel ist es, die Beziehung zwischen den Konfliktparteien zu verbessern. Als außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren strebt sie eine Einigung der Beteiligten mithilfe eines neutralen Mediators an.

Im Vordergrund einer Mediation steht der Ausgleich der verschiedenen Interessen der Konfliktparteien. Dies können spezielle Bedürfnisse, Wünsche, Sorgen und Ängste sein. Sie liegen den von den Konfliktparteien geltend gemachten Ansprüchen zugrunde.

Mediation strebt eine verbindliche, in die Zukunft weisende Vereinbarung an. Sie fragt nicht nach der „Schuld“ der Beteiligten, sondern danach, wie die Beteiligten in Zukunft miteinander umgehen wollen. Nicht der Mediator entscheidet, worüber verhandelt wird und wie der Konflikt beigelegt werden soll, sondern ausschließlich die Parteien. Die Freiwilligkeit der Parteien ist unbedingte Voraussetzung einer Mediation.

Für jede Mediation gilt: Die Beteiligen verhandeln auf Augenhöhe und unabhängig von hierarchischen Ebenen oder unterschiedlicher Entscheidungskompetenzen. Dies zu gewährleisten ist eine wesentliche Aufgabe des Mediators.

Gegenstand von Mediationen im Arbeitskontext sind innerbetriebliche Konflikte

  • zwischen Mitarbeiter und Führungskraft
  • zwischen einzelnen Mitarbeitern
  • zwischen verschiedenen Teams oder Abteilungen
  • zwischen Gesellschaftern

Anlass für eine Mediation im Arbeitskontext müssen aber nicht ausschließlich die genannten Konfliktszenarien sein. Oftmals liegen die Ursachen tiefer verborgen in laufenden Veränderungsprozessen innerhalb einer Organisation. Hierzu zählen:

  • Umstrukturierung von Bereichen, Abteilungen oder Teams
  • Prozessoptimierungen
  • Veränderungen von Arbeitsabläufen


Das Mediationsverfahren umfasst fünf Phasen

Phase 1: Rahmenbedingungen festlegen 

In dieser Phase erläutert der Mediator den Konfliktpartnern die Grundlagen. Er informiert sie über den Ablauf des Verfahrens und vereinbart die Regeln, die später für alle gelten sollen.

Phase 2: Konfliktfelder und Themen klären
In dieser Phase wird festgehalten, worüber zwischen den Parteien Uneinigkeit und worüber Einigkeit besteht. In einer Bestandsaufnahme werden dabei die klärungsbedürftigen Themen beider Seiten gesammelt. Mit Unterstützung des Mediators wird festgelegt, welche Sachverhalte offen zu legen und welche Informationen einzubringen sind.

Phase 3: Konfliktfelder bearbeiten
In dieser Phase spielt das Unterscheiden von Positionen und Interessen eine große Rolle. Der Mediation liegt der Gedanke zugrunde, dass es keine objektive Wahrheit gibt, sondern dass jeder Mensch seine eigene - subjektive - interessenbestimmte Wirklichkeit hat. Diese gilt es zu erkennen und zu verstehen. Das Aufdecken dieser Interessen mithilfe spezifischer Fragetechniken fördert das wechselseitige Verständnis und die Akzeptanz der unterschiedlichen Sichtweisen. Das versetzt die Konfliktpartner in die Lage, zukunftsorientierte, wertschöpfende Optionen zu entwickeln.

Phase 4: Lösungen entwickeln
Sind die Interessen genau herausgearbeitet, ist die Kreativität der Konfliktpartner gefordert. Durch Brainstormings und andere Kreativitätstechniken werden Lösungsoptionen entwickelt. Anschließend werden die Optionen auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft und die Vor- und Nachteile abgewogen. Hier zeigt sich der entscheidende Vorteil der Mediation: Die Abkehr vom Positionsdenken hin zur Formulierung von persönlichen Interessen eröffnet Einigungsalternativen, die vorher so nicht denkbar erschienen. Die Parteien durchbrechen das antagonistische Prinzip des Rechts, in dem ein Anspruch entweder besteht oder nicht, und gelangen zu sogenannten „Win-win-Lösungen“. Das Ergebnis wird am Ende dieser Phase mit Hilfe des Mediators zusammengefasst.

Phase 5: Vereinbarungen treffen
Am Ende der Mediation wird von allen Beteiligen eine Abschlussvereinbarung erarbeitet und nach Möglichkeit schriftlich fixiert. Die Vereinbarung hat bindenden Charakter und kann bei Bedarf von einem Notar beurkundet werden. 




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